THEORIEPRÜFUNG (30-45 MIN)

Hier gilt es, dein bei mir im Unterricht erlerntes Wissen anzuwenden. Die amtliche theoretische Prüfung findet in den Räumen des TÜV statt. Über Ort und Uhrzeit informiere ich dich rechtzeitig vorher. Die Prüfung selbst wird an einem PC mit einer speziellen Prüfsoftware durchgeführt, dabei sitzen in der Regel mehrere Fahrschüler gemeinsam in einem Raum. 30 Fragen gilt es zu beantworten, im Detail sind das 20 Fragen Grundwissen und zehn Fragen Zusatzstoff zur jeweiligen Klasse. Die Themen sind verschieden, so kommen Fragen aus den Bereichen Verkehrszeichen, Verhalten im Straßenvekehr, Umweltschutz und Auto-Technik sowie den potentiellen Gefahren im Straßenverkehr vor.


Die meisten Aufgaben sind Multiple-Choice-Fragen. Das heißt, zu jeder Frage gibt es mehrere Antwortmöglichkeiten, von denen tückischerweise auch mehrere richtig sein können. Bei einigen Aufgaben gibt es jedoch auch ein Feld für eigene Antworten, zum Beispiel für die Berechnung des Bremsweges. Je nach Schwierigkeitsgrad der Fragen gibt es unterschiedliche Anzahl von Fehlerpunkten. Die schwierigste Kategorie hat fünf Fehlerpunkte. 

Ob du bestanden hast oder nicht, wird dir direkt nach Prüfungsende am Bildschirm angezeigt. Auch erhältst du noch ein Protokoll für mich als Fahrlehrer. Solltest du durchgefallen sein, so ist das kein Beinbruch: Du kannst die Prüfung nach einer 14-tägigen Sperrfrist und einer erneuten Prüfungsgebühr wiederholen.

PRAXISPRÜFUNG (55 MIN)

Wer sie besteht hält, seinen lang ersehnten Führerschein in den Händen. Die praktische Prüfung ist die letzte große Hürde, die es in Sachen Führerscheinerwerb zu nehmen gilt. Weil hier viel schiefgehen kann und schon eine vermeintlich "kleine" Unaufmerksamkeit zum Abbruch und dem Nichtbestehen der Prüfung führt, bereite ich dich in den Wochen zuvor akribisch auf den Tag der Tage vor.

Deinen praktischen Fahrprüfer selbst lernst du am Tag der Prüfung kennen. Er ist vom TÜV aus der Nähe und kennt die Gegend in und um Freiburg bestens. Weil bei der Prüfung das Fahren im kompletten Straßenverkehr wichtig ist, kann dich der Prüfer sowohl durch die Stadt, als auch Überland lotsen. Die Prüfung beginnt mit einem kurzen Gespräch, in dem man sich einander vorstellt und der Prüfer deinen Ausweis checkt. Dann erfolgt meist eine kleine Sicherheitskontrolle, in der der Prüfer dir ein paar technische Fragen zum Fahrzeug stellen kann (z.B. Profiltiefe von Reifen, Funktion von Scheinwerfern etc.). Anschließend, nach dem du dir alles eingestellt hast (Sitz, Spiegel, Lenkrad) geht es los. Die reine Fahrzeit beträgt rund 25 Minuten, mit inbegriffen sind hier auch drei Grundfahraufgaben, die dir der Prüfer zwischendurch stellt.

Im Prinzip ist die praktische Prüfung genau wie eine Fahrstunde, nur dass die Anweisungen dieses Mal vom Rücksitz kommen. Hast du alles richtig gemacht, erfolgt die Auswertung noch direkt im Auto. Dann erfährst du auch sofort, ob du bestanden hast.

TIPPS ZUR PRAKTISCHEN PRÜFUNG

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Keine Hektik am Prüfungstag

Keine Angst bei Prüfungsangst

Bei Fragen fragen

Kleiner Fehler, kein Problem

Welche Fehler lassen mich sofort durchfallen?